So wird das berechnet
monatlich = (Ziel − bereits_gespart × (1+r)^n) × r ÷ ((1+r)^n − 1), mit r = Jahreszins ÷ 12 und n = Monate
Dieser Rechner arbeitet vom Ziel aus rückwärts. Die meisten Spartools fragen, was du dir leisten kannst, und sagen dir, wo du landest; dieses fragt, wo du landen willst, und nennt die monatliche Einzahlung, die dich dorthin bringt — meist die nützlichere Richtung.
Die Rechnung berücksichtigt zwei Helfer: Das schon gesparte Geld verzinst sich weiter von selbst, und jede neue Einzahlung verdient Zinsen ab dem Monat, in dem sie eingeht. Deshalb ist der nötige Monatsbetrag immer niedriger, als wenn man die Restlücke einfach durch die Monatszahl teilt — bei langen Zeiträumen manchmal deutlich niedriger.
Ein praktischer Hinweis: Der größte Hebel ist selten der Zinssatz. Den Zeitraum zu verdoppeln halbiert den nötigen Monatsbetrag ungefähr, während der Wechsel von 2% auf 4% ihn auf kurzen Horizonten viel weniger verändert. Wähle zuerst den Zeitraum, dann suche den Zins.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Zinssatz soll ich nehmen?
Für kurzfristige Ziele (unter etwa 5 Jahren) den tatsächlichen Zins deines Sparkontos — bei Tagesgeld mit guter Verzinsung typischerweise 3-5%. Aktienmarktrenditen passen nicht zu kurzfristigen Zielen, weil ein schlechtes Jahr genau dann kommen kann, wenn du das Geld brauchst.
Sparkonto oder Anlage?
Die verbreitete Faustregel: Geld, das du in 3-5 Jahren brauchst, gehört auf Sparkonten oder ähnlich risikoarme Konten; längerfristiges Geld kann Anlagen erwägen. Dieses Tool funktioniert für beides — ändere einfach den Zins.
Was, wenn ich den Monatsbetrag nicht aufbringen kann?
Streck den Zeitraum oder kürze das Ziel — die Rechnung aktualisiert sich sofort. Ein Ziel, das du im halben Tempo finanzierst, kommt trotzdem an; ein Ziel, das du aufgibst, nicht.
Werden Zinsen versteuert?
In den meisten Ländern sind Sparzinsen steuerpflichtige Einkünfte. Das Tool zeigt das Wachstum vor Steuern; dein tatsächliches Nettoergebnis liegt je nach Steuersatz etwas darunter.