So wird das berechnet
Verhältnis = monatliche Miete ÷ (Jahreseinkommen ÷ 12) × 100; Richtmiete = monatliches Einkommen × 30 %
Das Miet-Einkommens-Verhältnis dividiert Ihre monatliche Miete durch Ihr Bruttomonatseinkommen. Der berühmte 30-Prozent-Richtwert geht auf die US-amerikanische Wohnungsbaupolitik aus den 1980er Jahren zurück: Haushalte, die mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für Wohnraum zahlen, werden als „kostenbelastet“ eingestuft, bei über 50 Prozent werden sie als „stark kostenbelastet“ eingestuft. Vermieter wenden die gleiche Rechnung umgekehrt an, wenn sie ein Einkommen in Höhe des Dreifachen der Miete verlangen.
Wie alle Faustregeln ändert sie sich je nach Kontext. Gutverdiener können durchaus über 30 % hinausgehen, da die restlichen 70 % ausreichend sind; In teuren Städten zahlen Durchschnittsmieter normalerweise 35–45 %, nicht nach Wahl, sondern nach Marktlage. In der Zwischenzeit fühlt sich jemand mit hohen Studienschulden oder hohen Kosten für die Kinderbetreuung möglicherweise schon bei 25 % unter Druck gesetzt. Das Verhältnis ist ein Rauchmelder, kein Urteil.
Die nützlichste Zahl ist hier oft die dritte Zahl: das Einkommen, das eine Miete gemäß der Richtlinie „erfordert“. Es wandelt Wohnungsangebote in Gehaltsbedingungen um, während Sie stöbern – ein 2.000-Dollar-Angebot ist ein „80.000-Dollar-Apartment“ –, wodurch Überschreitungen vor der Unterzeichnung des Mietvertrags sichtbar werden, nicht erst danach.
Häufig gestellte Fragen
Brutto- oder Nettoeinkommen?
Bei der 30-Prozent-Richtlinie wird das Bruttoeinkommen (vor Steuern) zugrunde gelegt, ebenso wie bei der Überprüfung durch den Vermieter. Wenn Sie die konservative Sichtweise bevorzugen, berechnen Sie sie mit dem Nettoeinkommen – dann ist ein Bruttoschwellenwert von 40 % das ungefähre Äquivalent.
Sind in den 30 % die Nebenkosten enthalten?
Offiziell umfasst die Wohnkostenbelastung die Miete zuzüglich der notwendigen Nebenkosten. Wenn Ihre Nebenkosten hoch sind, addieren Sie sie zur Miete, um das tatsächliche Verhältnis zu ermitteln.
Was passiert, wenn meine Quote über 40 % liegt?
Sie befinden sich in einem Gebiet, in dem der Wohnungsbau das Sparen und die Stoßdämpfung verdrängt. Die Hebel sind die üblichen schwierigen – Mitbewohner, ein längerer Arbeitsweg, Vertragsverlängerung oder Einkommenswachstum – aber die genaue Kenntnis der Zahl ist der erste ehrliche Schritt.
Verlangen Vermieter wirklich die 3-fache Miete?
Ja, sehr häufig in den USA – dort gilt die gleiche 30-Prozent-Regel, ausgedrückt als Einkommensmultiplikator. Einige akzeptieren stattdessen Bürgen oder größere Einlagen.