So wird das berechnet
Trinkgeld = Rechnung × Trinkgeld-% ; pro Person = (Rechnung + Trinkgeld) ÷ Personen
Die Mathematik ist der einfache Teil: Trinkgeld gleich Rechnung mal Prozentsatz, und beim Teilen wird der Gesamtbetrag gleichmäßig aufgeteilt. Der Wert eines Trinkgeldrechners ist sozial — er ersetzt das Kopfrechnen am Ende des Abendessens (und die Person, die das Trinkgeld in ihrem Anteil 'vergessen' hat) durch eine Zahl, auf die sich alle einigen.
Trinkgeld-Gepflogenheiten sind extrem regional. In den USA sind 18-20% im Restaurant mit Bedienung der Standard, 15% liest sich als leise Unzufriedenheit, und bei Selbstbedienung schlagen die Bildschirme gern 10-15% vor. In weiten Teilen Europas ist der Service im Preis enthalten, sodass 5-10% schon großzügiges Aufrunden sind; in Japan gibt man bekanntlich gar kein Trinkgeld. Auf Reisen sparen fünf Sekunden lokale Recherche Geld und peinliche Momente zugleich.
Eine ehrliche Frage, die sich viele leise stellen: vor oder nach Steuern? Die Tradition sagt, man gibt Trinkgeld auf den Betrag vor Steuern; in der Praxis nehmen die meisten den Gesamtbetrag, weil der auf der Rechnung steht. Bei einer typischen Rechnung geht es um Kleingeld — entscheide dich für eine Variante und diskutier sie nicht bei jedem Essen neu.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Trinkgeld gibt man in den USA?
Restaurants mit Bedienung: 18-20% sind Standard, mehr bei außergewöhnlichem Service. Bars: $1-2 pro Getränk oder ~20% auf die Rechnung. Lieferdienste: 15-20% mit einem vernünftigen Minimum. Bildschirme an der Selbstbedienungstheke sind wirklich freiwilliges Terrain.
Trinkgeld auf den Betrag vor oder nach Steuern?
Die Etikette sagt vor Steuern; die meisten nehmen der Einfachheit halber den Gesamtbetrag inklusive Steuern. Bei einer Rechnung von $60 liegt der Unterschied deutlich unter einem Dollar pro Person — beides ist vertretbar.
Was, wenn der Service schlecht war?
In den USA signalisiert ein Trinkgeld von nur ~10-15% Unzufriedenheit und berücksichtigt trotzdem, dass Servicekräfte auf Trinkgeld als Grundeinkommen angewiesen sind. Null ist wirklich feindseligem Service vorbehalten — und ein Wort mit der Geschäftsführung hilft mehr als eine stille Null.