So wird das berechnet
Endpreis = Preis × (1 − Rabatt %) × (1 − Extra %); effektiver Rabatt = 1 − das Produkt
Ein einzelner Rabatt ist simpel: Der Sale-Preis ist der Originalpreis mal (1 − Rabatt). Spannend wird es beim gestapelten Rabatt — '25% Rabatt, plus extra 20% an der Kasse'. Die Intuition sagt 45%; die Realität sagt 40%, weil der zweite Rabatt auf den bereits reduzierten Preis wirkt: 0,75 × 0,80 = 0,60 des Originals. Händler kennen diese Intuition und kalkulieren ihre Aktionen entsprechend.
Dieselbe Multiplikation erklärt, warum sich ein Rabatt und eine Preiserhöhung mit demselben Prozentsatz nicht aufheben. Ein Preis, der um 25% steigt und dann um 25% fällt, landet bei 93,75% des Ausgangswerts — Prozente beziehen sich immer auf die aktuelle Zahl, nicht auf die ursprüngliche.
Die wichtigste Verteidigungszahl hier ist der 'effektive Gesamtrabatt'. Vergleiche ihn — nicht die beworbene Rabattstaffel — mit anderen Angeboten und mit dem normalen Preis des Artikels anderswo. '70% Rabatt' auf einen künstlich aufgeblähten Ankerpreis verliert regelmäßig gegen leise 20% auf einen ehrlichen.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind 25% + 20% Rabatt nicht 45% Rabatt?
Weil der zweite Rabatt auf den reduzierten Preis wirkt, nicht auf den Originalpreis. Die Faktoren multiplizieren sich: 0,75 × 0,80 = 0,60, also 40% insgesamt. Je größer der Stapel, desto größer die Lücke zur naiven Summe.
Ist ein größerer Rabatt immer der bessere Deal?
Nur gegenüber einem ehrlichen Referenzpreis. Preisanker im Handel — den 'Originalpreis' vor dem Sale aufzublähen — sind so verbreitet, dass es genau dafür Preisverlaufs-Tools gibt. Der effektive Endpreis ist die einzige Zahl, mit der man tatsächlich etwas kauft.
Wie berechne ich den Rabatt aus zwei Preisen?
Teile die Ersparnis durch den Originalpreis: (Original − Sale) ÷ Original × 100. Ein Artikel für $80, der für $60 verkauft wird, ist 25% reduziert.